Die Shopify-Kosten im Überblick

Am 24. Oktober 2022 von Christian Waske

Die Shopify-Kosten im Überblick

Stehst du gerade vor der Entscheidung, deinen eigenen Shopify Online-Shop aufzusetzen, weißt aber nicht, wie du starten sollst und fühlst dich unsicher, weil dir noch grundlegende Informationen fehlen? 
Dann lies jetzt unbedingt weiter, denn dann bist du hier genau richtig! In diesem Leitfaden erklären wir dir, welche Kosten auf dich zukommen, welche verschiedenen Pakete es gibt, welche Zahlungsmethoden man in einem Shop haben sollte und welche Zahlungsmethoden Shopify anbietet. Wir überfüllen dich nicht mit unnötigen Informationen, sondern geben dir die Informationen mit auf den Weg, die wirklich wichtig sind, damit du direkt starten kannst.

Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich Shopify nutze?

Probieren geht über Studieren – in diesem Sinne bietet dir Shopify eine 14-tägige kostenlose Testversion an.
Anschließend musst du dich für eines von vier Hauptpaketen entscheiden, deren Kosten monatlich abgerechnet werden. Hierbei ist zu beachten, dass diese Kosten in Dollar abgerechnet werden und somit je nach Umrechnungskurs schwanken.

Die Kosten für die verschiedenen Pakete berechnen sich wie folgend aufgelistet: 

  • Basic Shopify weist Kosten von 29 US-Dollar pro Monat auf.
  • Für Shopify musst du insgesamt 79 US-Doller pro Monat aufbringen.
  • Advanced Shopify kostet dich einen Betrag von 299 US-Dollar pro Monat.
  • Shopify Plus ist die teuerste Variante, welche ab einem Betrag von 2000 US-Dollar pro Monat erhältlich ist.
Tabelle mit Auflistung der Shopify Preise und Gebüren
Shopify Kosten im Überblick

Entscheidest du dich für eine langfristige Bindung, erhältst du für den Jahresplan 10 % Rabatt und für den Zweijahresplan 20 % Rabatt, wenn du per Vorkasse bezahlst.
Hinzu kommen Transaktionsgebühren, die abhängig vom gewählten Paket zwischen 0,5 % bis 2 % betragen.

Zusätzlich kommen auch noch Zahlungsgateways- und Kreditkartengebühren auf dich zu. Diese Kosten fallen dann an, wenn die Zahlung beispielsweise per PayPal, Klarna Rechnung oder Kreditkarte erfolgt. Eingehoben werden diese Gebühren vom Zahlungsanbieter deines gewählten Gateways.

Die gute Nachricht ist, dass keine zusätzlichen Einschreibegebühren anfallen. Die etwas schlechtere Nachricht ist, dass du eventuell noch weitere variable Kosten einplanen solltest, falls du dir ein bestimmtes Shopify-Theme wünscht und kostenpflichtige Apps nutzen möchtest, um deinen Shop so aufzuwerten, dass er sich von der Konkurrenz abhebt.

Für ein besonderes Shopify-Theme, die deinen Webauftritt aufpeppt, kannst du nochmals einmalige Kosten von 100 € bis 150 € einplanen. Wenn du kostenpflichtige Apps nutzen möchtest, solltest du auch hier mit monatlichen Kosten zwischen 10 € bis 100 € rechnen. 

Welches Paket benötige ich bei Shopify?

Die Auswahl des richtigen Pakets ist sowohl abhängig von den gewünschten Features als auch von dem zu erwartenden Umsatz.
Damit du herausfinden kannst, welches Paket für dich das richtige ist, schauen wir uns einmal genauer an, was die verschiedenen Pakete bieten, beziehungsweise in was für Punkten sich diese unterscheiden. 

Werfen wir zuerst noch einen Blick auf die generellen Funktionen, die jedes der Pakete beinhaltet.

  • Online-Shop und Blog
  • Unbegrenzte Produkte und Kontakte
  • DSGVO-konform
  • Mitarbeiterkonten
  • Support (Help Center) rund um die Uhr
  • Shopify Pos Lite (Point of Sale) 
  • SSL-Zertifikat
  • Rabattcodes
  • Wiederherstellung von abgebrochenen Warenkörben
  • Geschenkgutschein
  • Kundensegmentierung
  • Automatisierte E-Mails
  • Übersetzungen in verschiedene Sprachen
  • Währungsumrechnung

Für den Einsteiger decken diese Funktionen bereits alles ab, was er braucht. Gerade die Wiederherstellung von abgebrochenen Warenkörben ist ein sehr wichtiges Element, welches erst seit kurzem auch im Basic Paket inkludiert ist. Es wurden Studien durchgeführt, die ergaben, dass bei 75 % der Warenkorb-Abbrüche der Kunde die Absicht hat, später zurückzukehren und den Einkauf zu tätigen. 
Einen der großen Unterschiede machen die Transaktionsgebühren. Während diese beim Basic Paket 2 % betragen, sind es beim Shopify Paket nur 1 %, beim Advanced Paket sogar nur noch 0,5 % und beim Shopify Plus Paket entfallen diese ganz.

Der große Vorteil vom Shopify Paket gegenüber dem Basic Paket sind die professionellen Berichte, die dir einen Überblick über die wichtigsten KPIs und die Performance deines Shops verschaffen. Zudem stehen dir hier fünf Mitarbeiterkonten zur Verfügung, während du beim Basic Plan nur zwei hast. Dieses Paket eignet sich besonders für professionelle, kleine Unternehmen, die noch ein relativ geringes Verkaufsvolumen vorzuweisen haben, aber dennoch eine gewisse Größenordnung an regelmäßigem Umsatz erzielen.

Das Advanced Paket bietet dir insgesamt sogar fünfzehn Mitarbeiterkonten. Außerdem punktet es mit einer erweiterten Berichterstellung im Reporting, mit der Berechnung der Versandkosten für Dritte und mit der Erhebung von Zollgebühren und Importsteuern am Check-out. Es ist wie gemacht für wachsende Unternehmen, die leistungsfähige Berichte benötigen und für die günstigere Transaktionskosten einen großen Unterschied machen.

Zum Schluss schauen uns wir noch das Shopify-Plus Paket an. Dieses hebt sich stark von den anderen drei Paketen ab. Es wurde entworfen für große Unternehmen, die schon erfolgreich auf dem Markt sind, eine große Produktpalette haben und in den Online-Handel einsteigen möchten. Da diese Faktoren sehr wahrscheinlich nicht auf dich zutreffen, nehmen wir das Plus-Paket auch nicht genauer unter die Lupe.
Ein erwähnenswerter Vorteil, der direkt ins Auge springt, ist, dass du monatlich zwischen den verschiedenen Paketen wechseln kannst. Dabei sind sowohl Up- als auch Downgrades jederzeit möglich. Somit kannst du sowohl auf positive als auch auf negative Entwicklungen deines eCommerce Shops schnell reagieren.

Shopify Betriebskostenrechner
Shopify Betriebskostenrechner zum Download

Welche Zahlungsmethoden sollte man in einem Shop haben?

Die Art und Weise, wie Kunden bezahlen möchten, hat sich über die letzten Jahre hinweg Schritt für Schritt verändert. Während früher noch mehr als die Hälfte aller Käufer die Zahlung per Rechnung favorisierte, sind es mittlerweile schon unter 40 %. 
Direkt dahinter folgt in der Beliebtheit der Online-Shopper der amerikanische Zahlungsanbieter PayPal. Auch die Zahlungen per Kreditkarte oder Lastschrift werden stets beliebter. Daneben versuchen noch weitere Online-Zahlsysteme ihren Einfluss auszubauen wie beispielsweise ApplePay oder Paydirekt.
Wer im Onlinehandel erfolgreich sein möchte, der muss seinen Kunden die richtige Auswahl an Zahlungsmethoden zur Verfügung stellen, daran führt heutzutage kein Weg mehr vorbei. Bindet man nicht genügend Methoden auf seinem Online-Shop ein, so lässt man sich einiges an potenziellem Umsatz entgehen. Durchschnittlich findet man auf deutschen Online-Shops derzeit rund fünf verschiedene Zahlungsmethoden, die den Kunden angeboten werden.

Welche Zahlungsmethoden bietet Shopify an?

Möchtest du mehrere Zahlungsanbieter auf deiner Website integrieren, kann es kompliziert werden. Je nach der gewählten Zahlungsmethode können verschiedene Gebühren anfallen und du musst deine Zahlungseingänge über unterschiedliche Tools verwalten. Das Ganze kann schnell einmal ziemlich unübersichtlich werden, ist arbeits- und zeitaufwändig.

Diese Schwierigkeiten kannst du ganz einfach umgehen, wenn du Shopify nutzt, genauer gesagt, wenn du von Shopify Payments Gebrauch machst. Dieses Tool ist das offizielle Zahlungsgateway von Shopify und verhilft dir dazu, dass du eine Vielzahl von Zahlungsanbietern sofort und problemlos auf deinem Shop integrieren kannst. Egal, welche dieser Zahlungsmethoden deine Kunden verwenden, findest du alle Zahlungseingänge übersichtlich in deinem Store-Dashboard. Damit ersparst du dir nicht nur eine Menge Zeit, sondern womöglich auch eine Menge an Nerven. 
Alle Unternehmen, die ihren Sitz in Deutschland haben, können ihren Kunden über Shopify Payments folgenden Zahlungsmethoden anbieten: 

  • Kreditkarten & Debitkarten (Visa, Mastercard, American Express)
  • SOFORT
  • Klarna
  • Bancontact
  • iDEAL
  • EPS
  • Apple Pay
  • Google Pay

Der Kauf auf Rechnung, den immer noch sehr viele Kunden bevorzugen, ist über Klarna möglich. 
Andere Zahlungsmethoden wie PayPal oder Amazon Pay kannst du zusätzlich in deinen Shop integrieren. 

Die Gebühren, die Shopify Payments für das Verarbeiten der Zahlungen verrechnet, sind abhängig vom gewählten Shopify-Paket. Finanziell gesehen bieten dir Zahlungen, die über Shopify Payments abgerechnet werden, jedoch einen enormen Vorteil. Hierbei verrechnet dir Shopify nämlich keine Transaktionsgebühren, welche je nach Paket sonst zwischen 0,5 % bis 2 % liegen.

Fazit

Wie du siehst, ist die Einrichtung von Shopify recht unkompliziert, aber dennoch gibt es einiges, was man wissen muss, wenn man einen professionellen Online-Shop aufsetzen möchte. Mit diesem Leitfaden stehen dir alle grundlegenden Informationen zur Verfügung, damit du starten kannst. Auch weißt du nun, welches Paket für dein Unternehmen oder für dein zukünftiges Unternehmen am geeignetsten ist.

Natürlich reicht es nicht aus, einen kurzen Leitfaden zu lesen und sich die wichtigsten Informationen anzueignen, um einen Online-Shop aufzubauen, der über Dauer konkurrenzfähig ist und Gewinn abwirft. Wer nicht nur einen guten, sondern einen sehr guten Shop aufbauen möchte, der muss wissen, an welchen Schrauben gedreht werden muss. Wenn du von Beginn an unnötige Fehler vermeiden und keine Zeit verschwenden möchtest, die du brauchst, um dir alles selbst beizubringen, kannst du dich gerne bei uns melden. Wir können dir in einem kostenlosen Kennenlerngespräch genau erklären, wie wir dir bei der Erstellung und Optimierung deines Online-Shops helfen können.